»Omi« backt vegan

Ich gebe es zu: Ich bin vielleicht etwas zu oft im Coffee Fellows am Münchner Hauptbahnhof. Aber hier komme ich mehrmals am Tag vorbei, wenn ich in der Stadt unterwegs bin und man kann gut die Zeit zwischen Terminen mit Arbeiten überbrücken.

Da sie nur einen einzigen veganen Bagel im Angebot haben, frage ich einfach mal ganz blauäugig nach veganem Kuchen. »Ja klar: Der Apfelkuchen ist vegan.« »Echt?« Meine freudige Antwort wurde offenbar als tief sitzender Zweifel interpretiert, weshalb die nette Frau hinterm Tresen auf den Ordner mit der Dokumentation der Inhaltsstoffe hinweist.

Inzwischen habe ich den Kuchen bestellt und blättere im Ordner. Ich finde allerdings keinen Eintrag zu »Großmutters Apfelkuchen«. Nicht, dass ich der netten Frau nicht glaube, aber ich mache sie mal drauf aufmerksam. Vielleicht hat es für den Laden ja rechtliche Konsequenzen, wenn das Blatt fehlt.

»Oh, das tut mir leid. Ich kann Dir aber die Verpackung zeigen.« Da lehne ich nicht ab. Bevor es wieder einen Rüffel von Vivi gibt, will ich mich überzeugen.

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Und tatsächlich prangt auf der Tiefkühlverpackung zwar nicht Omis Konterfei, dafür aber eine fette Kennung »vegan«. Und auch in der Angabe der Inhaltsstoffe findet sich nix Tierisches. Tierisch gut. Und schmeckt auch. Wen stört’s, dass Coffee Fellows nicht selber backt, sondern Erlenbacher.

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